Historie III: DSD/Grüner Punkt – Die Kartellstrafe

Gepostet von am 29. Okt. 2015

Historie III: DSD/Grüner Punkt – Die Kartellstrafe

„Mitbewerber wurden behindert.“ Missbrauch der Monopolstellung Es war der 20. April 2001 als die Europäische Kommission feststellte, dass das Duale System Deutschland (DSD) seine marktbeherrschende Stellung in der Rücknahme, Entsorgung und Wiederverwertung von Verkaufsverpackungen missbrauchte. Und zwar behinderte das Zeichen der Grüne Punkt den Markteintritt von Mitbewerbern. Dieses Urteil kam weder überraschend, noch plötzlich. Bereits kurz nach Gründung der DSD GmbH...

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Arbeitsentwurf Wertstoffgesetz: Was mir die vielstimmige Diskussion des bringt … und was nicht

Gepostet von am 26. Okt. 2015

Arbeitsentwurf Wertstoffgesetz: Was mir die vielstimmige Diskussion des  bringt … und was nicht

Das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) hat soeben seinen Arbeitsentwurf für ein Wertstoffgesetz vorgelegt. Dass der Entwurf sehr kontrovers diskutiert werden würde, hatte ich erwartet. Dass sich so schnell so viele Stimmen in die Diskussion um die vorgeschlagenen Gesetzesparagrafen einbringen würden, hat mich überrascht. Doch die in jeder Hinsicht vielstimmige Kontroverse kann mir als Verbraucher nur recht sein, hilft sie mir doch,...

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Arbeitsentwurf zum Wertstoffgesetz wird kontroversiell diskutiert – Presseschau

Gepostet von am 23. Okt. 2015

Arbeitsentwurf zum Wertstoffgesetz wird kontroversiell diskutiert – Presseschau

Hier finden Sie einen kleinen Überblick über die Pressemeldungen der letzten Tage zum Arbeitsentwurf Wertstoffgesetz des BMUB. Ein Tatsache wird dabei deutlich sichtbar: Die Meinungen über den Arbeitsentwurf gehen weit auseinander. 22.10.2015 Finanzen.net Deutsche Umwelthilfe fordert mehr Umweltschutz im Wertstoffgesetz Kritik an fehlenden Anreizen zur Abfallvermeidung, niedrigen Sammelquoten und unzureichenden Maßnahmen zur Mehrwegförderung – Wertstofferfassung und...

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Historie II: Duales System Deutschland – Die EU-Kommission und das Monopol

Gepostet von am 22. Okt. 2015

Historie II: Duales System Deutschland – Die EU-Kommission und das Monopol

„Er(n)ste Zweifel, der juristische Kampf um das Exklusivrecht.“ DSD – von Beginn weg konkurrenzlos Als „Der Grüne Punkt – Duales System Deutschland“ (DSD) im Jahr 1990 von zahlreichen Unternehmen aus Industrie und Gewerbe gegründet wurde, hatte dieses privatwirtschaftliche Rücknahmesystem von Abfällen auch schon eine Monopolstellung inne. 1991 waren bereits 400 Unternehmen am DSD beteiligt. Breits kurz nach der Einführung des Systems meldeten sowohl die deutsche...

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Einen neuen Namen braucht der „Müll“!

Gepostet von am 20. Okt. 2015

Einen neuen Namen braucht der „Müll“!

Kaum ein Name ist so negativ besetzt wie der des Mülls. Das muss sich schleunigst ändern, wenn wir die Wertstoffe, die wir heute großteils noch achtlos als Müll wegwerfen, angemessen schätzen lernen wollen. Dass es dafür höchste Zeit ist, steht außer Frage. Für den Weg in eine Kreislaufwirtschaft, in der Wertstoffe nach Gebrauch weiter verwendet werden, ist es unumgänglich, in den Verbrauchern ein neues Bewusstsein für Müll zu wecken – und das geht nur mit einem...

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Historie I: Duales System Deutschland – Die Neunziger-Jahre im Monopol

Gepostet von am 16. Okt. 2015

Historie I: Duales System Deutschland – Die Neunziger-Jahre im Monopol

„Die ersten Jahre vom Non-Profit-Unternehmen zum geretteten Non-Profit-Kandidaten.“ Das Duale System ist 25 Jahre alt Der Grüne Punkt – Duales System Deutschland (DSD), Gesellschaft für Abfallvermeidung und Sekundärrohstoffgewinnung mbH. Unter diesem ewig langen Namen wurde vor 25 Jahren jene Organisation gegründet, die das Entsorgungssystem, wie wir es heute kennen, beherrscht. Sie wurde am 28. September 1990 mit 95 Unternehmen aus Industrie und Gewerbe in Bonn...

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Interview: Roland Wilhelm einer von Hamburgs Entsorgern

Gepostet von am 13. Okt. 2015

Interview: Roland Wilhelm einer von Hamburgs Entsorgern

Doreen Brumme für Wertstoffblog.de: Moin, Moin, Roland Wilhelm, Sie sind einer von Hamburgs „Müllmännern“ – darf man das überhaupt so sagen? Oder lautet Ihre Berufsbezeichnung anders? Roland Wilhelm: Entsorger ist die offizielle Bezeichnung, aber für die Hamburger Bürger sind wir ihre „Müllmänner“. Und das ist auch okay für uns. Stellen Sie sich doch bitte kurz vor! Ich bin 64 Jahre alt, verheiratet und echter Hamburger. Beschreiben Sie uns bitte den typischen Arbeitstag...

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